FEU1200

Besonderes

Was sind die Wurzeln der Stadt? Zwischen Geschichte und Geschichten ist ein Jubiläum immer auch ein Impuls, innezuhalten und darüber nachzudenken, wohin die Reise in Zukunft gehen soll. Hier finden Sie einige Besonderheiten aus unserem Jubiläumsjahr.

100 Objekte

Ausstellung im Fränkischen Museum: Eine Feuchtwanger Zeitreise in 100 Objekten

Noch bis zum 15. Dezember 2019 bietet das Fränkische Museum mit der Sonderausstellung zum Jubiläum faszinierende Einblicke in die Stadtgeschichte. Mehr Informationen über die Ausstellung gibt es hier.

Botaniker

Vier herausragende Impulsgeber der damals noch neuen Wissenschaft sind mit der Kreuzgangstadt verbunden


Botaniker, die in Feuchtwangen geboren wurden oder hier für einige Zeit lebten, gaben wichtige Impulse und förderten die Errichtung und Pflege von botanischen Gärten. In der dritten Ausgabe des Jubiläumsmagazins für die Monate Mai und Juni 2019 wurden bereits zwei von ihnen vorgestellt: Andreas von Gundelsheimer und Georg Christian von Oeder. Lesen Sie hier den Beitrag.

"Fingerabdruck"

„Fingerabdruck“ Feuchtwangens: Bitte machen Sie bei der Bürgerumfrage zum Jubiläum mit.

Ab der Jahresmitte wird, wie angekündigt, auch bei uns der Blick in Richtung Zukunft gelenkt. Gemeinsam wollen wir betrachten, wo wir stehen und wohin die Reise hingehen soll. Zur Vorbereitung laden wir mit der zweiten Ausgabe des Jubiläumsmagazins "FEU1200" jetzt alle Feuchtwangerinnen und Feuchtwanger ein, an einer Umfrage teilzunehmen. Gefragt wird nach dem „Fingerabdruck“ der Kreuzgangstadt. Einmal mit ganz konkreten Eigenschaften, dann aber auch für ein Kunstprojekt, das gemeinsam mit dem Jugendbeirat umgesetzt wird, mit Begriffen, bei denen man spontan und „aus dem Bauch heraus“ entscheiden soll, welche Worte und Eigenschaften eher auf die Kreuzgangstadt zutreffen. Auch an dieser Stelle bitten wir um rege Teilnahme.

Zeitreisepass

Mehr als eine Erinnerung an das Jubiläumsjahr: Der Zeitreisepass "1.200 Jahre Feuchtwangen"

Bei der Teilnahme an jeder offiziellen Veranstaltung im Rahmen des Jubiläumsjahres "1.200 Jahre Feuchtwangen" können Sie zur Erinnerung einen Stempel im Zeitreisepass  sammeln. Fleißige Stempelsammler erhalten Vergünstigungen, exklusive Geschenke und können am Ende des Jubiläumsjahres sogar an einem Gewinnspiel teilnehmen. Mitmachen lohnt sich also. Jeder Stempel wird exklusiv nur für die Veranstaltung gestaltet. Am Schluss wird der Zeitreisepass durch die vielen unterschiedlichen Stempel bunt sein und zu einer Erinnerung an das Jubiläumsjahr 2019 werden.

Soldner

Den berühmten Sohn Feuchtwangens und seine Leistungen kennenlernen

Johann Georg Soldner wurde durch seine hohe Begabung in Mathematik und Physik zu einem herausragenden Wissenschaftler, der die Vermessung des Königreichs Bayern ab 1810 federführend plante und wissenschaftlich begründete. Erst seit dieser Zeit gibt es exakte topographische Karten. Im Jubiläumsjahr finden zahlreiche Veranstaltungen und Führungen statt. Wer mehr daszu wissen möchte, ist hier genau richtig.

Froumund

Der Mönch Froumund: Die Sorgen und Nöte eines Mönches um das Jahr 1000 in Feuchtwangen

Vor etwas mehr als eintausend Jahren wurde der Mönch Froumund nach Feuchtwangen geschickt, um dort das darniederliegende Kloster wieder aufzubauen. Froumund berichtet in seinen Briefen recht lebensnah aus dem Klosterleben, unter anderem von dem Gekreische der Vögel, die den Gottesdienst stören und bittet, weil der Schnee selbst auf den Altar fällt, um Leinentücher, damit die Fenster verschlossen werden können. Diese und andere Sorgen können Sie von unserem Mönch Froumund in kurzweiligen Führungen erleben.  Wer mehr dazu wissen möchte, ist hier genau richtig.

Bier

Unter dem Namen "12hundert" braut die Landwehr-Bräu die Biersorte für 1.200 Jahre Feuchtwangen

Bereits am Martinimarkt hat das Jubiläumsjahr knapp zwei Monate vor seinem offiziellen Start seine ersten Schatten vorausgeworfen. Die Landwehr-Bräu lud zusammen mit der Stadt dazu ein, die offizielle Biersorte mit dem Namen „12hundert“ für das Jubiläum mit auszuwählen. Trotz der herbstlichen Temperaturen ließen sich insgesamt 394 Besucherinnen und Besucher die Bierverkostung nicht entgehen. Klar gewonnen hat dabei ein helles, unfiltriertes Bier, das, so Markus Schoch von Landwehr-Bräu, „hopfengestopft“ wurde. Bei dem Verfahren, das auch „Kalthopfung“ genannt wird, erfolgt die Hopfenbeigabe nicht im Sudhaus, sondern erst später im Lagerkeller, was dazu führt, dass zwar das Aroma, nicht aber die Bitterstoffe übernommen werden. Offiziell wurde „12hundert“ zum ersten Mal auf dem Frühjahrsmarkt am 7. April 2019 ausgeschenkt und ist seitdem auch im Handel erhältlich.

Wein

Wir feiern die (wohl kurze) Weintradition der Kreuzgangstadt

Wer den legendären Heimatfilm „Das Wirtshaus im Spessart“ mit Liselotte Pulver aus dem Jahre 1958 aufmerksam verfolgt, dem begegnet eine ganz besondere Weinsorte: der „Feuchtwanger Tränenacker". Und wenn auch über diesen Wein in Feuchtwangen wenig bekannt ist, so gab es doch einst in der Kreuzgangstadt einen regen Weinbau. Im Jahr 1503 wurden im sechs Morgen großen „Weingarten am Sant Michelsberg unter der Capellen“ tatsächlich Trauben geerntet. Zwischen dem 23. und 26. Mai 2019 wird es, wenn auch keinen eigenen Feuchtwanger Wein, so doch ein Weindorf geben, bei dem sich ganz „Weinbau-Deutschland“ zusammenfindet. Die Sektmanufaktur Hasenstein versammelt in Kooperation mit der Stadt Feuchtwangen erstklassige Winzer und Weingüter aus den Anbaugebieten Franken, Württemberg, Baden, von der Saale und der Nahe, von der Mosel, vom Rheingau, aus Rheinhessen, von der Hessischen Bergstraße, dem Mittelrhein, aus der Pfalz und von der Ahr sowie aus Sachsen. Jedem Besucher und jeder Besucherin bietet sich eine regional einmalige Vielfalt – eine Reise durch den Deutschen Wein, bei der sicherlich für jeden Geschmack das Passende vertreten ist – alles vereint im Herzen von Feuchtwangen. Mehr Informationen und das Programm gibt es hier.

Vor 1.200 Jahren wurde das Benediktinerkloster zum ersten Mal in einem historischen Dokument, der „Notitia de servitio monasteriorum“, im Jahr 819 erwähnt. Das Kloster gehört dabei zu vier Klöstern „in Allamannia“, die Abgaben als Unterstützung für Kaiser Ludwig den Frommen erbrachten. Diese Ersterwähnung ist der Feiergrund für unser Jubiläum „1.200 Jahre Feuchtwangen“.


Stadt Feuchtwangen, Kirchplatz 2, 91555 Feuchtwangen
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