FEU1200

819 - 2019

Der Arbeitskreis „1.200 Jahre Feuchtwangen“, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadtratsfraktionen, der Kirchen und der städtischen Institutionen, hat zusammen mit Vereinen und Verbänden ein vielfältiges Angebot zusammengestellt. Dabei steht für die Jubiläumsfeierlichkeiten nicht ein einzelnes Wochenende im Fokus, sondern eine Vielzahl an Programmpunkten, die während des ganzen Jahreslaufes stattfinden werden. Es ist ausdrücklich zu bemerken, dass wir kein „Stadtjubiläum“ im klassischen Sinne feiern, denn eine Stadt war Feuchtwangen 819 noch lange nicht. Gefeiert wird vielmehr die erste belegte Nennung des Namens Feuchtwangen für das Benediktinerkloster. Wir laden Sie herzlich ein, mit uns die Wurzeln der Stadt Feuchtwangen zu feiern.

1.200 Jahre

Der Arbeitskreis „1.200 Jahre Feuchtwangen“ hat in den zurückliegenden zwei Jahren fast zwanzig Mal getagt. Dabei wurden nicht nur Veranstaltungen und Ideen diskutiert. Der Arbeitskreis hat sich bewusst entschieden, das Jubiläumsjahr so zu konzipieren, dass es vielfältige Gelegenheiten gibt, sich die vielfältige Geschichte der Kreuzgangstadt vor Augen zu führen, dann aber, ab der zweiten Jahreshälfte, auch den Blick in die Zukunft zu werfen. Wo soll die Reise hingehen? Wie stellen sich die Feuchtwangerinnen und Feuchtwanger die Stadt im Jahr 2050 oder gar im Jahr 2075 vor? Was müssen wir heute machen, damit auch künftige Generationen ein lebens- und liebenswertes Feuchtwangen vorfinden? Aus der Geschichte lernt man ja selten und doch geben uns die Vielzahl an Geschichten und Anekdoten Impulse darüber nachzudenken, wie Zukunft gemeinsam gestaltet werden kann. Was war früheren Generationen wichtig? Allein die Hymne „Hoch unsere Heimat“ zeigt die enge Verbundenheit der Menschen zu ihrer Heimatstadt, den Stolz auf die Kreuzgangstadt und die Sehnsucht, wenn man dort nicht mehr wohnte. Was macht Feuchtwangerinnen und Feuchtwanger heute stolz? Was ist den Menschen heute wichtig? Wenn man den einen oder anderen Beitrag in den sozialen Medien liest, erschrickt man über die Wortwahl und die Härte, mit der über die Stadt geurteilt wird. Dabei ist Zukunft ein Gemeinschaftsprojekt. Und: Feuchtwangen sind wir alle. Das Jubiläumsjahr soll ein Stück dazu beitragen, dass wir uns unserer Vorstellungen, Wünschen und Erwartungen bewusst werden und gleichzeitig den Respekt für andere Vorstellungen, Wünsche und Erwartungen aufbringen.

Und natürlich: Feiern werden wir auch. Zahlreiche Traditionsveranstaltungen aus dem Feuchtwanger Jahreslauf, wie beispielsweise das Altstadtfest, werden im Rahmen des Jubiläums erweitert und erhalten zusätzliche Attraktionspunkte. Aber natürlich dürfen auch neue Veranstaltungen nicht fehlen. So wird es mehrere Bürgerfeste geben oder das „Fiuhctinwang-Weindorf“. Und auch das jüngere Publikum soll nicht zu kurz kommen, wenn neue Veranstaltungsformate aufgelegt werden. Wann, wie und wo genau gefeiert wird, erfahren Sie auf dieser Homepage und natürlich auch aus dem Mitteilungsblatt und aus der Tagespresse.

Vom Kirchenkonzert der Bürgerkapelle Lana über Matineen mit bekannten Chören durch das Sängermuseum bis hin zu den Bayerischen Meisterschaften des Landesverbandes für Spielmannswesen in Feuchtwangen: Das kulturelle und musikalische Angebot im Jubiläumsjahr wird ganz naturgemäß einen großen Teil des Gesamtprogramms ausmachen. Besonders hervorzuheben ist dabei das „Große Spiel“ bei dem die Kreuzgangspiele Mitte August mit einem fulminanten Theaterspektakel auf dem Marktplatz die Historie der Stadt aufleben lassen.

Vorträge, die die „Notitia“, aber auch bemerkenswerte historische Feuchtwanger Persönlichkeiten, wie Johann Georg von Soldner, aufgreifen, finden vor allem in den Wintermonaten des Jubiläumsjahres statt. Im Fränkischen Museum wird ab Ende Mai 2019 die Ausstellung „Feuchtwangen in 100 Objekten“ gezeigt, die zentrale historische Gegenstände in den Fokus rückt und den Besucherinnen und Besuchern ein lebendiges Bild der Feuchtwanger Geschichte vermittelt. In weiteren kleineren Ausstellungen, im Internet und in den sozialen Medien werden darüber hinaus regelmäßig Anekdoten, interessante Geschichten, Fotos und Dokumente aus der Sammlungsaktion „Feuchtwangen sucht ... und findet“ veröffentlicht.

Vor 1.200 Jahren wurde das Benediktinerkloster zum ersten Mal in einem historischen Dokument, der „Notitia de servitio monasteriorum“, im Jahr 819 erwähnt. Das Kloster gehört dabei zu vier Klöstern „in Allamannia“, die Abgaben als Unterstützung für Kaiser Ludwig den Frommen erbrachten. Diese Ersterwähnung ist der Feiergrund für unser Jubiläum „1.200 Jahre Feuchtwangen“.


Stadt Feuchtwangen, Kirchplatz 2, 91555 Feuchtwangen
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